Haus Schminke

Architektur: Bildserie über das Haus Schminke, enstanden im Sommer 2012 im Rahmen eines Gastaufenthaltes in der Fabrikanten-Villa in Löbau.

Über das Haus Schminke (Quelle: Wikipedia):

Das Haus Schminke, ein 1932 bis 1933 vom Architekten Hans Scharoun (1893–1972) errichtetes Fabrikantenwohnhaus in der sächsischen Kleinstadt Löbau, gehört zu den bedeutendsten deutschen Architekturschöpfungen zwischen den Weltkriegen.

Kern ist ein schlanker, in Ost-West-Richtung gelegter Riegel in Eisenskelettbauweise, der im Erdgeschoss den großzügigen, lichtdurchfluteten Wohnbereich und im Obergeschoss die eher schlicht gestalteten Schlafräume der Familie enthält.
Vom Entrée am östlichen Kopfbau aus entwickelt sich eine eng miteinander verschränkte Raumfolge: Vorfahrt mit Flugdach, Windfang, und, offen ineinander übergehend die Treppenhalle mit Spiel- und Aufenthaltsplatz für die Kinder sowie ein Essplatz, beides in unmittelbarer Nähe zu den Wirtschaftsräumen der Hausfrau.

Der Wohn- und Gesellschaftsraum, in seiner Transparenz erneut gesteigert, öffnet sich auch zum Wintergarten und dem kleinen Park. Eine stählerne Außentreppe verbindet die auskragenden Balkone beider Geschosse, welche dadurch an die Ästhetik von Sonnendecks auf Luxusdampfern erinnern.

Der Bezug auf Elemente und Formensprache aus der Schifffahrt ist ein wiederkehrendes Motiv auch in späteren Bauwerken des in Bremerhaven aufgewachsenen Architekten. Wegen des im Süden anschließenden Fabrikgeländes ist der Garten mit seiner Aussicht in die ehemals freie Landschaft nach Norden orientiert.